Verve! stellt sich vor

…Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne: 2018 begann eine wachsende Gruppe, sich regelmäßig zu treffen, um in Neubeckum etwas zu bewegen. In dieser Runde wurde die InitiativeVerve! Schwung für Neubeckum” gegründet.
Bei gemütlichen Wohnzimmerrunden lernten wir uns kennen und entwickelten gemeinsam Visionen für unseren Stadtteil.
Was als Vision begann, hat bereits Wurzeln geschlagen: Mittlerweile sind wir ein gemeinnütziger eingetragener Verein mit dem vollen Namen “Verve! Gemeinschaft, Kultur & Schwung für Neubeckum e.V.” und unser wichtigstes Gestaltungs- und Entscheidungsgremium, der Initiativkreis ist zehn Mitglieder stark.

Das Stadtteilwohnzimmer, ein wunderbarer Raum mit Neubeckumer Geschichte direkt im Herzen des Stadtteils, wartet darauf, von uns und allen Tatkräftigen, liebevoll hergerichtet und mit Leben gefüllt zu werden.
Es soll Raum sein für Kunst & Kultur, für generationsübergreifende Projekte, für interkulturelle Projekte, für ökologisch verantwortliches Handeln, dies alles soll in netter Atmosphäre stattfinden, an einem gemütlichen Ort mit Flair und kulinarischem Genuss und zwar von Einwohnern für Einwohner. All dies steht nämlich unter der Überschrift der Bürgerbeteiligung. Unsere Zwecke sind wie ein bunter Blumenstrauss und genauso vielfältig sind die Akteurinnen, die dahinterstehen.
Die Initiativkreismitglieder stellen sich vor:

Ende 2016 landeten mein Mann und ich aus beruflichen Gründen in Neubeckum. Als junge Familie wollen wir hier Wurzeln schlagen und fühlen uns in unserer bunten Nachbarschaft zwischen Hauptstraße und Bahnhof gut aufgenommen. Schneller als erwartet, fand ich Gleichgesinnte in Neubeckum. Gemeinsam entwickelten wir den Wunsch, vor Ort etwas zu bewegen. Wir waren begeistert von der Idee, dem nachbarschaftlichen und kulturellen Leben in Neubeckum mit vereinten Kräften neuen Schwung zu geben. So kamen wir auf den Namen Verve, der genau dies bedeutet: Begeisterung, Schwung!


Amanda
Ich bin Halb-Amerikanerin, die im Ruhrgebiet geboren wurde, viele Jahre in den Staaten lebte, fürs Studium zurück ins Ruhrgebiet kehrte und nun im westfälischen Münsterland sesshaft wird. Sowohl in Amerika als auch im Ruhrgebiet habe ich gelernt, wie bereichernd es sein kann, wenn Andersartigkeit, Elan, Gutmütigkeit und Positivität aufeinander treffen, wenn unterschiedliche Kulturen, Generationen und Hintergründe auf positive, kreative Weise zusammenkommen und ihre Fähikeiten produktiv machen. Auch in Neubeckum leben die unterschiedlichsten Menschen allen Alters, diversester Herkunft, mit den unterschiedlichsten Expertisen und Fähigkeiten. Diese Vielfalt ist wie ein schlummernder Schatz, der, wenn wir ihn gemeinsam wecken und pflegen, zu einer großen Bereicherung und kreativen Belebung des Stadtteils führen kann.




Als Kunst- und Kulturschaffende freue ich mich, meine Energie und Fähigkeiten in Neubeckum einzubringen und bin überzeugt, dass wir mit vereinten Kräften das Leben hier voran bringen können. So hoffe ich, dass wir noch viele andere engagierte Nachbar*innen vor Ort begeistern und bewegen können, bei unserer Initiative mitzumachen und unsere ersten Ideen mit uns gemeinsam weiter zu entwickeln.

“Wenn ich meiner Tochter von meinen Kindheitserinnerungen erzähle, kann sie es sich nicht vorstellen, daß in jedem leerstehenden Geschäft ein Laden war, daß alle Schaufenster schön dekoriert waren, daß es eine große Spielzeugecke gab, wo man sich verstecken und aufhalten konnte, wenn die Eltern eingekauft haben oder mal Langeweile aufkam, daß bei Karneval oder Schützenfest die Hauptstraße oder der Rathausplatz voll mit Neubeckumern/innen war, daß es mitten auf der Hauptstraße schöne Kletterbäume gab, daß an der Bank an der Kirche der Treffpunkt der Jugendlichen war, ohne Verabredung, irgendwer war immer da, daß in der Woche alle im Freizeithaus abgehangen haben, daß das Stadtfest bis nach ganz unten ging und viele Leute gekommen sind, daß beim Bühnenprogramm ausnahmsweise die Erwachsenen nicht nach Hause wollten und die Kinder außergewöhnlich lange wach bleiben durften, weil die Eltern Spaß an der Bühne hatten, daß der Marktplatz ein Treffpunkt mit schöner Atmosphäre zu Weihnachten oder anderen Festivitäten für Groß & Klein war. Dort wurde gelacht, gespielt und einfach Zeit verbracht. Live-Musik oder der Schulchor hat für schöne Stimmumg gesorgt. Es gab ein Bewusstsein für Neubeckum, gepflegte Bürgersteige, blühende Beete, gemütliche Kneipen, einen schönen Bahnhof und es gab viele schöne Feste.

Wir haben lange in Münster gelebt und sind dann bewusst nach Neubeckum gezogen. Wenn nicht für die Liebe wofür dann, das war der Hauptgrund. Aber auch ruhiges Wohnen, gute Verkehrsanbindung in alle Richtungen, schöne Steinbrüche und viel Natur. Schnell machte sich der Gedanke breit: Oh je, so wie ich meine Kindheit in Erinnerung habe, ist Neubeckum nicht mehr. Viel Müll auf der Straße, viele leer stehende Geschäfte, wenig Angebote für Jugendliche. Es war auch schwierig, richtig anzukommen in Neubeckum, es hat eine ganze Weile gedauert anzukommen. Einen Job hatte ich in der Pflege schnell. Auch da ist mir aufgefallen, daß ein großer Teil der Menschen vereinsamt und oft keine Zeit ist, um ihren Belangen vernünftig gerecht zu werden. Der Wunsch, etwas verändern zu wollen, aufzustehen und nicht im Erzählmodus zu bleiben, machte sich breit. Mit dieser Idee war ich nicht alleine. Es fügte sich zusammen, was sich zusammen fügen sollte. Verve hat sich zusammengefunden und das Schöne ist daran: Wir sind sieben Frauen mit Tatendrang, vielen Ideen und unterschiedlichen Beweggründen und vielen gemeinsamen Wünschen, etwas in Neubeckum zu verändern.
Wir wohnen seit sechs Jahren wieder in Neubeckum und ja, ich möchte hier bleiben. Meine Motivation ist, der nächsten Generation etwas Schönes zu hinterlassen in dem Bewusstsein, daß meine Tochter sagen kann: Meine Mutter hat nicht nur gemeckert, sie hat etwas getan für meine Zukunft.”
Ich bin in Mexiko geboren und vor 15 Jahren das erste Mal nach Deutschland gekommen. Erst lebte ich in Dortmund, dann in Münster, wo ich meinen Master of Arts in International Management absolviert habe. Sofort danach sind mein Mann und ich in die Vereinigten Staaten ausgewandert. Seit 2017 leben wir in Neubeckum mit unseren zwei Kindern, in der Nähe vom Wald. Wir sind aus beruflichen Gründen in diesen Stadtteil gezogen und fühlen uns sehr wohl hier zu leben.

Obwohl ich fast acht Jahre in den USA gelebt habe, fühlte ich mich dort nicht so gut aufgenommen, wie in unserer Nachbarschaft in Neubeckum. Die Menschen in diesem bunten Stadtteil sind offen, freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit. In fast drei Jahren habe ich die unterschiedlichsten Menschen kennengelernt und bin davon überzeugt, dass die Neubeckumer*innen bereit sind, etwas Neues und Außergewöhnliches in diesem Stadtteil zu erleben. Das ist ein Grund, wieso ich mich bei Verve! engagiere. Ich habe immer das Gefühl, in Neubeckum fehlt der richtige Schwung, damit die Menschen mehr aufeinander achten und miteinander interagieren, damit eine lebhafte Gemeinschaft entstehen kann. Als ich die Gründerinnen vom Verein kennengelernt habe, dachte ich mir, bei Verve! kann ich ein Teil dieser Veränderung sein und dazu beitragen, dass unser Stadtteil lebendiger wird, mit Kunst und Kultur Veranstaltungen, Lesungen, Vorträgen, Kochkursen, Basteln mit Kindern oder einfach gemeinschaftlichem Kaffeetrinken und Kuchenessen.

Ich bin immer eine Person gewesen, die sich ungerne beschwert und lieber aktiv wird, um etwas zu verbessern. Darüber hinaus bin ich zuversichtlich, dass es die Zusammenarbeit mit engagierten Nachbarn ermöglichen wird, die Träume eines jeden Einzelnen zu verwirklichen.
Vor 24 Jahren zog ich aus der Großstadt Adana im Süden der Türkei nach Beckum, der Heimatstadt meines Mannes. Bald darauf gründeten wir eine Familie und zogen einige Jahre später in den Stadtteil Neubeckum. Ich fühle mich wohl hier in meiner Nachbarschaft und freue mich über die neu entstandene Gemeinschaft mit den anderen Frauen von Verve!. Ich liebe es zu kochen und zu backen! Mit Kindern zu arbeiten, ist das, was mich erfüllt! Ich möchte gerne etwas eigenes machen, außerhalb von Familie. Unsere türkische Familienbindung ist sehr stark und das ist toll, weil es mir Halt im Leben gibt und mich mit Sinn erfüllt. Diesen Sinn für Gemeinschaft möchte ich auch außerhalb der Familie mitgestalten. In unserer Nachbarschaftsinitiative Verve! sehe ich für mich die Möglichkeit, mich zu verwirklichen und den Stadtteil mitzugestalten.

Ich hatte zwei Jahre lang ein eigenes Kebab Haus, das sehr beliebt war hier in der Umgebung. Gerne würde ich meine Erfahrungen aus dieser Zeit in das Nachbarschafts-Café einfließen lassen. Einige Male im Jahr gebe ich Kochkurse an der VHS in Beckum. So etwas möchte ich gerne auch in Neubeckum in unserem zukünftigen Nachbarschafts-Café machen. Ich stelle mir vor, eine Reihe internationaler Kochabende zu machen, in dem wir uns einen Abend lang einem anderen Heimatland von uns Gründerinnen widmen. Im Freizeithaus Neubeckum und im E-Werk in Beckum habe ich in den letzten beiden Jahren schon mit Kindern gearbeitet. Ich möchte das gerne in unseren eigenen Räumen weiterführen und dort gerne mit Kindern kochen und backen und viele andere schöne und kreative Dinge machen.
Busra Seit 2011 bin ich Trainerin beim Tanzsportclub Neubeckum. Seitdem habe ich regelmäßige Auftritte in Neubeckum und Beckum. Ich lernte das Aktivfest kennen, das Stadtfest, die Kirmes und auch die Pütttage Beckum. Im Beckum bin ich auch gleichzeitig Trainerin im Danceroom und seit 2017 bin ich tätig als Lehrkraft an der Sekundarschule Beckum. Durch die ehrenamtliche Tätigkeit die ich im Jugendzentrum ausgeübt habe, kam ich des öfteren zum Freizeithaus Neubeckum. Tanzauftritte, Workshops oder Tanzveramstaltungen führten mich nach Neubeckum. Durch all diese Unternehmungen lernte ich Neubeckum und liebe Menschen kennen. Leute mit denen ich das gleiche Interesse und Visionen teile, um für Kinder, Jugendliche und Erwachsene eine Stadt zu bieten, wo es Möglichkeiten gibt, Kindern ein Ort zum spielen zu bieten oder Jugendlichen eine Chance zu geben sich auszubilden und Erwachsenen Kurse jeglicher Art bereitzustellen, damit auch sie den Stress im Alltag zu vergessen und sich zu entspannen. Ich engagiere mich seit über 12 Jahre gerne und überall. So kam ich durch Freundschaft zu Verve! Denn Verve sorgt für Schwung in Neubeckum und ich unterstütze mit Freuden den Verein!!
“Seit 2004 lebe ich nun schon im schönen Münsterland. Groß geworden, wenn man das bei meiner Körpergröße (Lyn lacht) so nennen kann, bin ich als “Großstadtpflanze” im tiefsten Ruhrgebiet und dem Bergischen Land. Nach Hamburg hat es mich auch mal gezogen: ein fröhliches Moin an dieser Stelle!

Gelernt und gearbeitet habe ich als Mediengestalterin und war viele Jahre ehrenamtlich für den Deutschen Kinderschutzbund aktiv. Mittlerweile bin ich in Neubeckum geerdet und möchte das gemeinsame Mit- und Füreinander in diesem Ort etablieren. Mit meiner kreativen und offenen Natur bringe ich mich ein, den Stadtteil Neubeckum mit Leben, Liebe & Trubel zu füllen. Als chronisch kranker Mensch mit Behinderung bin ich bei allen Belangen der Inklusion aktiv dabei und – ganz nach Bedarf und Möglichkeiten – auch in anderen Bereichen. Ich freue mich auf viele gemeinsame Aktivitäten!”
Italien ist mein Heimatland. Da habe ich ein ganz besonderes Studium, „Sprachen und Kommunikation für Unternehmen und Tourismus“, absolviert. Das hat mir erlaubt, zwei Semester in Frankreich zu studieren und wohnen und anschließend ein Praktikum in Deutschland zu machen. Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal in Kartoffeln-Land bleiben will (Sabrina lacht). In den ersten 15 Monaten habe ich in Aachen gelebt, dann bin ich im Juli 2019 nach Neubeckum umgezogen. Der Grund? Die Liebe! Und eine neue, tolle berufliche Herausforderung als E-Commerce Manager bei LR.

In Neubeckum merkte ich wie schwierig es ist in einem Dorf neue Leute kennen zu lernen, wenn man kein Einheimischer ist. Ich bin in den Tennisverein TV05 Neubeckum eingetreten und konnte da einige tolle Menschen kennen lernen. Aber das reichte mir trotzdem nicht, ich wollte etwas tun um mich hier zuhause zu fühlen. Über Facebook habe ich über Verve! erfahren und war neugierig. Ich ging zu einem offenen Stadtteiltreffen und habe sofort gedacht: “Da will ich mitmachen.“ Ich möchte die Integration von Ausländern und neuen Einwohnern im Ortsteil fördern. Mein Traum ist, Begleitungsprogramme zu schaffen, damit sich die Leute in ihrem neuen Land bzw. Dorf zurechtfinden. Ich möchte mit Verve! Sprachkursen und -stammtische anbieten, sowie mit Rat und Tat das Ankommen in der neuen Heimat unterstützen: Vom Hobbys finden bis zu „wo kriege ich gelbe Säcke her?“, von Touren durch den Stadtteil bis zur Schaffung eines Lokals, in dem man neue Leute kennen lernen kann. Ich bin mir sicher, dass ich mit Verve! meinen Traum verwirklicht sehen werde und dass Neubeckum schneller zu meiner Heimat wird.
Steffi Vor knapp 10 Jahren bin ich der Liebe wegen nach Neubeckum gezogen. Mittlerweile habe ich 3 wundervolle Kinder und einen hübschen Schrebergarten hier im Ort. Ich bin aktiv beim Spielmannszug Hellbach, jogge gerne und bin generell viel in der Natur unterwegs. Richtig angekommen bin ich gefühlt aber bis heute immer noch nicht – dies möchte ich aber gerne ändern. Zusammen mit Team Verve! möchte ich mich gegen die Verschwendung von Ressourcen und den ganzen unnötigen Müll – für mehr Nachhaltigkeit, Achtsamkeit, Zusammenhalt und Toleranz, mehr Farbe, Musik und Blumen einsetzen. Packen wir’s an!
Ich bin vor ein paar Jahren mit meinem Mann nach Neubeckum gezogen und mittlerweile sind wir hier als junge Familie sesshaft geworden. Ich habe immer gedacht, hier muss jemand etwas machen, das kann so nicht bleiben. Hier wohnen so viele nette Menschen und die Innenstadt spiegelt das in meinen Augen gar nicht wider, wird dem nicht gerecht. Bis mir mein Mann irgendwann erzählt hat, da gibt es welche, die nennen sich Verve, die machen hier etwas. Ich bin aus allen Wolken gefallen, denn an genau so etwas habe ich immer gedacht und war sofort begeistert. Nach einer ersten Kontaktaufnahme war ich – schwuppdiwupp – Gründungsmitglied: Das zweite Treffen, an dem ich überhaupt teilnahm, war unsere Gründungssitzung. Gefühlt begleite ich Verve jedoch schon viel länger.

TrauteNeubeckum bietet eigentlich gute Bedingungen, um hier gerne zu leben: Eine gute Infrastruktur, eingebunden in die Natur, eine eigene kleine schnuckelige Innenstadt, viel Grün, viel Raum sich frei zu bewegen und eine interessante industrielle Geschichte. Ich glaube, es gibt viele verschüttete Potenziale, die sich entfalten können. An einem Ort, traurigerweise mit viel Leerstand und auch heruntergekommenen Ecken, sogar heruntergekommenen Wahrzeichen (Bahnhof, Villa Moll), welcher allen egal zu sein scheint, kann andererseits wirklich etwas Neues entstehen, weil viel Raum dafür da ist und wenige Vorgaben und Einschränkungen der Kreativität im Wege stehen. Das und der momentane Zeitgeist, wo sich vieles verändert, ist die Chance gemeinsam wirklich mit Schwung gute Dinge auf die Beine zu stellen und eine Gemeinschaft zu werden, weil alle motiviert sind, dass sich etwas verbessern soll.

Mich interessiert sehr der ökologische Aspekt und hier habe ich mit Verve! den Wunsch in Hinblick auf die zunehmende Verschotterung der Vorgärten zu einem Bewusstseinswandel beitragen zu können, um wieder eine Gartenkultur zu stärken, bei der der Vorgarten wirklich ein Garten sein darf, von dem auch Bienen und Insekten etwas haben und der uns in Klimawandelzeiten eine gute Atmosphäre beschert. Gleichzeitig möchte ich zeigen, wie pflegeleicht ein toll gestaltetes Beet sein kann, wie es uns allen Freude machen kann, indem es den Ort verschönert und zur Lebensqualität beiträgt. Ich würde mir diesbezüglich ein kleines nachbarschaftliches Netzwerk wünschen, um uns gegenseitig zu unterstützen, wirklich lebendige Grünflächen in Neubeckum zu schaffen.
Ulla Ich bin Ulla Retzlaff, 1959 geboren. In einem Dorf in Ense mit 9 Geschwistern aufgewachsen. Familiäre Probleme haben mich 1976 dazu geleitet, dass ich eine “Ausreißer Hochzeit” in Gretna Green (Schottland) einging. 1978 kam meine Tochter zur Welt, traurigerweise schwer krank, 1980 & 1983 gebar ich 2 Söhne, die leider nur kurz gelebt haben. 1986 kam dann mein Wonneproppen, noch ein Sohn, zur Welt. Beruflich habe ich in der Gastronomie, im Reinigungsgewerbe, als Vorarbeiterin und als Service- & Aufsichtskraft in einer Spielhalle gearbeitet. Später kamen gesundheitliche Probleme hinzu, vorher habe ich mich im Bereich Spielsucht in Seminaren weitergebildet. Ehrenamtlich tätig war ich in den 90ern Jahren für den Verein “Wunschzettel e.V ” Wir erfüllen Herzenswünsche von lebensbedrohlich erkrankten Kindern. Heute habe ich die Altersklasse gewechselt und engagiere mich in dem Verein “Anti Rost – Senioren helfen Senioren”. Meine Interessen sind Reisen, Spaziergänge in der Natur, Ausflüge und Gesellschaftsspiele. Facebook kam auch dazu. Ich bin hilfsbereit und offen, freue mich mit Rat und Tat beiseite zu stehen.